Kunststofffenster: der beste Dämmwert pro Euro
Kunststofffenster sind die häufigste Wahl in Deutschland, und das aus nachvollziehbaren Gründen. Ein modernes Mehrkammerprofil dämmt über die Kammern im Rahmen selbst mit, ohne dass zusätzliches Material nötig wäre. Die Oberfläche muss nie gestrichen werden.
Wir arbeiten mit Profilsystemen von VEKA und Salamander, alle Made in Germany. Die Bautiefen reichen von 70 Millimetern für die Sanierung über 82 Millimeter mit Mitteldichtung bis zu 92 Millimetern für hohe Energiestandards. Jedes unserer Kunststofffenster ist serienmäßig ein Sicherheitsfenster nach RC 1 N mit bis zu vier Pilzköpfen im Beschlag.
Dazu kommt die Nachhaltigkeit: Unsere Kunststofffenster bestehen aus sortenrein trennbaren, wiederverwertbaren Komponenten, und jedes neue Fenster enthält einen Anteil aus recycelten Altfenstern.
Holzfenster: Wohngefühl und Gestaltungsfreiheit
Holz fühlt sich anders an. Die Oberfläche ist warm, die Laibung wirkt weicher, und die Maserung nimmt dem Raum die Strenge. Unsere Holzfenster werden ausschließlich in Deutschland gefertigt.
Drei Bautiefen decken alles ab. Das Profil mit 68 Millimetern ist der Klassiker für die Sanierung und fügt sich mit unterschiedlichen Konturen in gewachsenen Baubestand ein. Mit 80 Millimetern aus dreilagigem Brettschichtholz liegt der Mittelweg aus Dämmung, Stabilität und Rahmenansicht. Das 90-Millimeter-Profil erreicht mit Dreifachverglasung und warmer Kante einen Ug-Wert von 0,5 W/(m²K) und eignet sich damit auch für Niedrigenergie- und Passivhäuser. Lackiert wird es mit ökologischen Lacken.
Der größte Vorteil liegt in der Gestaltung: Lackiert oder lasiert ist nahezu jede Farbe möglich und nahezu jede Profilgeometrie, bis hin zu Zierprofilen und Schnitzereien für den Denkmalschutz.
Aluminiumfenster: große Glasflächen, schlanke Rahmen
Aluminium trägt mehr Last bei weniger Querschnitt. Deshalb bleiben die Rahmen schlank und die Glasflächen groß. Unser Standardsystem kommt auf eine Ansichtsbreite von 92 Millimetern, bei feststehenden Scheiben sind 47 Millimeter möglich, in der Slimline-Variante sogar 32,5 Millimeter bei voller Dreh-Kipp-Funktion.
Der alte Einwand gegen Aluminium war die Wärmeleitung. Moderne Profile arbeiten mit Isolierstegen und Zweikomponenten-Dichtungen und erreichen Dämmwerte bis Uw 1,0 W/(m²K). Die tiefere Systemvariante ist in allen RAL- und DB-Farben sowie in zahlreichen Holzdekoren lieferbar. Die pulverbeschichtete Oberfläche bleibt über Jahrzehnte farbstabil und muss nie nachgestrichen werden.
Welches Material passt zu welchem Vorhaben?
Kunststoff passt, wenn das Budget im Vordergrund steht und die Fenster pflegefrei bleiben sollen. Das ist bei der Mehrheit der Sanierungen in unserer Region der Fall.
Holz passt, wenn Wohngefühl, eine besondere Kontur oder der Denkmalschutz den Ausschlag geben. Bei vielen geschützten Gebäuden schreibt die Behörde Holz ohnehin vor.
Aluminium passt, wenn große Glasflächen geplant sind, die Statik anspruchsvoll wird oder die Fassade eine schmale, moderne Ansicht verlangt.
Beim Dämmwert nehmen sich die drei heute wenig. Die Entscheidung fällt über Optik, Pflegeaufwand und die Größe der Glasflächen.


















